Dublin-Überstellungsfrist - und ihre Unterbrechung durch einen erfolglosen Eilantrag

Dub­lin-Über­stel­lungs­frist – und ihre Unter­bre­chung durch einen erfolg­lo­sen Eil­an­trag

Die sechs­mo­na­ti­ge Frist für die Über­stel­lung eines Aus­län­ders an den nach den Dub­­lin-Besti­m­­mun­­­gen für das Asyl­ver­fah­ren ori­gi­när zustän­di­gen Mit­glied­staat wird auch dann unter­bro­chen, wenn ein Antrag auf Eil­rechts­schutz gegen die Abschie­bungs­an­ord­nung zunächst kei­nen Erfolg hat. Mit der ableh­nen­den Eil­ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts beginnt sodann eine neue Sechs-Monats-Frist. In dem hier vom

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Aufnahmeersuchen im Dublin-Verfahren - und die Frist

Auf­nah­me­er­su­chen im Dub­lin-Ver­fah­ren – und die Frist

Jeden­falls im Fall der Zustim­mung des ersuch­ten Mit­glied­staats zur Auf­nah­me begrün­den die in der Dub­lin II-Ver­­or­d­­nung gere­gel­ten Fris­ten für die Stel­lung eines Auf­nah­me­er­su­chens kei­ne sub­jek­ti­ven Rech­te des Asyl­be­wer­bers. Daher konn­te es das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hier offen las­sen, ob das BAMF bei Stel­lung des Ersu­chens an Spa­ni­en in Bezug auf die Asyl­be­wer­be­rin

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