Die Ehe­frau des Rich­ters

Ein Rich­ter kann wegen Besorg­nis der Befan­gen­heit abge­lehnt wer­den, wenn sei­ne Ehe­gat­tin als Sekre­tä­rin der Rechts­an­walts­kanz­lei tätig ist, die den Geg­ner vor die­sem Rich­ter ver­tritt, wenn aus der Sicht einer ver­stän­di­gen Pro­zess­par­tei unter Berück­sich­ti­gung der Umstän­de die Besorg­nis besteht, dass der Pro­zess­be­voll­mäch­tig­te des Geg­ners auf die Ehe­frau und die­se wie­der­um

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Der im Ster­be­re­gis­ter falsch ein­ge­tra­ge­ne Geburts­ort – und die Beschwer­de des Ehe­gat­ten

Durch die im Ster­be­re­gis­ter erfolg­te Ein­tra­gung des Geburts­orts sei­nes ver­stor­be­nen Ehe­gat­ten ist der über­le­ben­de Ehe­gat­te nicht in eige­nen Rech­ten betrof­fen. Er ist daher selbst nicht beschwer­de­be­rech­tigt, wenn sein auf Berich­ti­gung die­ser Ein­tra­gung gerich­te­ter Antrag nach § 48 Abs. 2 Satz 1 PStG in der Sache zurück­ge­wie­sen wird. Eine Beschwer­de­be­rech­ti­gung des Ehe­gat­ten des

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Der Ehe­gat­te des Geschäfts­füh­rers – und das Zeug­nis­ver­wei­ge­rungs­recht

§ 383 Abs. 1 Nr. 2 ZPO fin­det in Fäl­len, in denen eine juris­ti­sche Per­son Par­tei ist, auf einen Zeu­gen, der Ehe­gat­te des gesetz­li­chen Ver­tre­ters die­ser Par­tei ist, ent­spre­chen­de Anwen­dung. Der (geschie­de­ne) Ehe­gat­te der Geschäfts­füh­re­rin der beklag­ten GmbH ist gemäß § 383 Abs. 1 Nr. 2 ZPO zur Ver­wei­ge­rung des Zeug­nis­ses berech­tigt. Nach die­ser

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Zeug­nis­ver­wei­ge­rungs­recht der Ehe­frau – und Spon­tan­äu­ße­run­gen beim Not­ruf

Zu von den Beschrän­kun­gen des § 252 StPO aus­ge­nom­me­nen Spon­tan­äu­ße­run­gen kön­nen auch Mit­tei­lun­gen im Rah­men von Not­ru­fen zäh­len. Der Über­gang von der (blo­ßen) Ent­ge­gen­nah­me spon­ta­ner Äuße­run­gen zu einer Ver­neh­mung (mit Pflicht zur Beleh­rung) bestimmt sich anhand objek­ti­ver und sub­jek­ti­ver Kri­te­ri­en. Dem­nach muss neben dem Moment, in wel­chem der Beam­te sub­jek­tiv

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