Der mit­ver­pflich­te­te Ehe­gat­te – und sei­ne finan­zi­el­le Über­for­de­rung

Mit der Wider­le­gung der Ver­mu­tung der Sit­ten­wid­rig­keit der Mit­haf­tungs­er­klä­rung bei Vor­lie­gen einer kras­sen finan­zi­el­len Über­for­de­rung des mit­ver­pflich­te­ten Ehe­part­ners hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs hängt die recht­li­che Qua­li­fi­zie­rung der von dem Ehe­part­ner oder Ange­hö­ri­gen des Dar­le­hens­neh­mers über­nom­me­nen Ver­pflich­tung als eige­ne Dar­le­hens­schuld oder als

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Über­nah­me der per­sön­li­chen Haf­tung in der Grund­schuld­ur­kun­de – und die AGB-Inhalts­kon­trol­le

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs stellt die Über­nah­me der per­sön­li­chen Haf­tung ein abs­trak­tes Schuld­ver­spre­chen gemäß § 780 BGB dar. Auch wenn es vor­for­mu­liert in eine Grund­schuld­be­stel­lungs­ur­kun­de auf­ge­nom­men ist, hält ein sol­ches Schuld­ver­spre­chen der Inhalts­kon­trol­le nach §§ 307 ff. BGB stand, sofern es – etwa in der Zweck­er­klä­rung fest­ge­legt – nicht

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Ehe­gat­ten-Bürg­schaf­ten für die stän­dig aus­ge­wei­te­te Kre­dit­li­nie

Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te sich aktu­ell mit der Fra­ge der Sit­ten­wid­rig­keit einer aus emo­tio­na­ler Ver­bun­den­heit erteil­ten Bürg­schaft bei hin­ter­ein­an­der geschal­te­ten Bürg­schafts­ver­trä­gen zu beschäf­ti­gen: Weil es sich bei der Her­lei­tung eines Zah­lungs­an­spruchs aus meh­re­ren selb­stän­di­gen Bürg­schafts­ver­trä­gen um meh­re­re Streit­ge­gen­stän­de han­delt, kann wegen § 253 Abs. 2 Nr. 2, § 308 Abs. 1 und

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