Eigen­in­ter­es­se – oder: die aus der Ban­den­ab­re­de her­aus­fal­len­den Tat

Stellt sich die Ansich­nah­me der Raub­beu­te durch einen der Täter nicht als Rea­li­sie­rung der zwi­schen den Tätern getrof­fe­nen Ban­den­ab­re­de dar, son­dern dien­te sie allein dem eige­nen Inter­es­se des Han­deln­den, das er außer­halb des ursprüng­li­chen Tat­plans ver­folg­te , ist hier­durch die Annah­me eines voll­ende­ten beson­ders schwe­ren Rau­bes durch den ande­ren Täter

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Gemein­nüt­zig­keit einer Kunst­stif­tung – und das Eigen­in­ter­es­se des Stif­ters

Die Gemein­nüt­zig­keit einer Stif­tung zur Bewah­rung und För­de­rung von bil­den­der Kunst ist bei einem maß­geb­li­chen Eigen­in­ter­es­se des Stif­ters aus­ge­schlos­sen. Nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG sind Kör­per­schaf­ten, Per­so­nen­ver­ei­ni­gun­gen und Ver­mö­gens­mas­sen, die nach der Sat­zung, dem Stif­tungs­ge­schäft oder der sons­ti­gen Ver­fas­sung und nach der tat­säch­li­chen Geschäfts­füh­rung aus­schließ­lich und unmit­tel­bar gemein­nüt­zi­gen, mild­tä­ti­gen oder

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