Vor­steu­er­ab­zug – und die Anschrift auf der Rechnung

Die Aus­übung des Rechts auf Vor­steu­er­ab­zug setzt ‑in Ände­rung der bis­he­ri­gen Recht­spre­chung des Bun­­­des­­fi­­n­an­z­hofs- nicht vor­aus, dass die wirt­schaft­li­chen Tätig­kei­ten des leis­ten­den Unter­neh­mers unter der Anschrift aus­ge­übt wer­den, die in der dem Unter­neh­mer erteil­ten Rech­nung, für des­sen Unter­neh­men die Lie­fe­run­gen oder sons­ti­gen Leis­tun­gen aus­ge­führt wor­den sind, ange­ge­ben ist. Dies gilt

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Vor­steu­er­ab­zug – und die Anfor­de­run­gen an die Eingangsrechnung

Eine zum Vor­steu­er­ab­zug berech­ti­gen­de Rech­nung setzt nicht (mehr) vor­aus, dass die wirt­schaft­li­chen Tätig­kei­ten des leis­ten­den Unter­neh­mers unter der Anschrift aus­ge­übt wer­den, die in der von ihm aus­ge­stell­ten Rech­nung ange­ge­ben ist. Es reicht jede Art von Anschrift und damit auch eine Brief­kas­ten­an­schrift, sofern der Unter­neh­mer unter die­ser Anschrift erreich­bar ist. Gemäß § 15

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Ände­rung der Recht­spre­chung zu den umsatz­steu­er­li­chen Rechnungsanforderungen

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat sei­ne Recht­spre­chung geän­dert und damit eine Ent­schei­dung des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on umge­setzt: Eine zum Vor­steu­er­ab­zug berech­ti­gen­de Rech­nung setzt nicht vor­aus, dass die wirt­schaft­li­chen Tätig­kei­ten des leis­ten­den Unter­neh­mers unter der Anschrift aus­ge­übt wer­den, die in der von ihm aus­ge­stell­ten Rech­nung ange­ge­ben ist. Es reicht jede Art von

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Vor­steu­er­ab­zug – und die Ein­zel­hei­ten der Rechnung

Die Leis­tungs­be­zeich­nung gelie­fer­ter Gegen­stän­de erfor­dert, sofern Arti­kel­num­mern oder Her­stel­ler­be­zeich­nun­gen nicht erkenn­bar sind, eine zur Iden­ti­fi­zie­rung geeig­ne­te Beschrei­bung der Beschaf­fen­heit der Gegen­stän­de. Das Lie­fer­da­tum ist auch dann zu benen­nen, wenn es mit dem Aus­stel­lungs­da­tum der Rech­nung über­ein­stimmt. Sub­stan­ti­ier­te Dar­le­gun­gen zur Leis­tungs­er­brin­gung (durch den Rech­nungs­aus­stel­ler oder einen Drit­ten) sind jeden­falls dann erforderlich,

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Vor­steu­er­ab­zug – und der Vertrauensschutz

Gesichts­punk­te des Ver­trau­ens­schut­zes sind beim Vor­steu­er­ab­zug im geson­der­ten Bil­lig­keits­ver­fah­ren zu prü­fen. Ver­trau­ens­schutz kommt auch im Bil­lig­keits­ver­fah­ren nicht in Betracht, wenn es schon an den erfor­der­li­chen For­ma­li­en einer Rech­nung fehlt bzw. sol­che Vor­aus­set­zun­gen für den Vor­steu­er­ab­zug feh­len, die Gegen­stand der Wahr­neh­mung des Rech­nungs­emp­fän­gers sind. Sowohl die Bil­lig­keits­fest­set­zung gem. § 163 AO als

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