Einheitlicher Gewerbebetrieb - und der Rechtsschutz

Ein­heit­li­cher Gewer­be­be­trieb – und der Rechts­schutz

Behan­delt das Finanz­amt zwei Kiosk­be­trie­be als ein­heit­li­chen Gewer­be­be­trieb und erlässt nur einen Gewer­be­steu­er­mess­be­scheid, kann der Inha­ber der Kios­ke hier­ge­gen nur ein­mal Ein­spruch ein­le­gen und Kla­ge erhe­ben mit der Begrün­dung, der Steu­er­ge­gen­stand sei unrich­tig bestimmt. Nach § 2 Abs. 1 GewStG bil­det jeder ste­hen­de Gewer­be­be­trieb einen Steu­er­ge­gen­stand der Gewer­be­steu­er. Unter­hält ein Unter­neh­mer gleich­zei­tig

Lesen
2 Bahnhofskioske - 1 Gewerbebetrieb

2 Bahn­hofs­ki­os­ke – 1 Gewer­be­be­trieb

Zwei Kios­ke, die auf S‑Bahnhöfen betrie­ben wer­den, die an der­sel­ben S‑Bahnlinie unmit­tel­bar hin­ter­ein­an­der lie­gen, bil­den einen ein­heit­li­chen Gewer­be­be­trieb, wenn in finan­zi­el­ler, orga­ni­sa­to­ri­scher und wirt­schaft­li­cher Hin­sicht kei­ne voll­stän­di­ge Tren­nung besteht. Wer­den Arbeit­neh­mer in bei­den Kios­ken ein­ge­setzt und Waren ein­heit­lich beschafft, liegt eine orga­ni­sa­to­ri­sche Ver­flech­tung vor. Eine finan­zi­el­le Ver­flech­tung besteht, sofern Kos­ten

Lesen