Die Ein­kom­men­steu­er­schuld als Nach­lass­ver­bind­lich­keit

Die vom Erb­las­ser her­rüh­ren­den Steu­er­schul­den, die zum Zeit­punkt des Erb­falls bereits recht­lich ent­stan­den waren oder die der Erb­las­ser als Steu­er­pflich­ti­ger durch die Ver­wirk­li­chung von Steu­er­tat­be­stän­den noch begrün­det hat, sind Nach­lass­ver­bind­lich­kei­ten. Steu­er­schul­den kön­nen nicht abge­zo­gen wer­den, wenn sie kei­ne wirt­schaft­li­che Belas­tung dar­stel­len. An der wirt­schaft­li­chen Belas­tung fehlt es, wenn bei objek­ti­ver

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Das insol­venz­be­ding­te Aus­schei­den des Gesell­schaf­ters – und die Ein­kom­men­steu­er­schuld

Die auf dem insol­venz­be­ding­ten Aus­schei­den des Gesell­schaf­ters aus der KG beru­hen­den Ein­kom­men­steu­ern sind Mas­se­ver­bind­lich­kei­ten nach § 55 Abs. 1 Nr. 1 Halb­satz 2 InsO, wonach es aus­reicht, wenn die­se in ande­rer Wei­se durch die Ver­wal­tung, Ver­wer­tung und Ver­tei­lung der Insol­venz­mas­se begrün­det wor­den sind. Nach der Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens begrün­de­te Steu­er­an­sprü­che, die als Mas­se­ver­bind­lich­kei­ten

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