Ein­tra­gungs­an­ord­nung ins Schuld­ner­ver­zeich­nis – und die Gebüh­ren des Gerichts­voll­zie­hers

Über­sen­det der Amts­ge­richts­voll­zie­her auf den Auf­trag der Gläu­bi­ge­rin, der Schuld­ne­rin die Ver­mö­gens­aus­kunft abzu­neh­men, der Gläu­bi­ge­rin eine Abschrift des bereits in der Sperr­frist abge­ge­be­nen Ver­mö­gens­ver­zeich­nis­ses (§ 802d ZPO) und ord­ne­te er die Ein­tra­gung der Schuld­ne­rin in das Schuld­ner­ver­zeich­nis an (§ 882c ZPO), so kann er kei­ne Gebühr nach Nr. 101 KV-GVKostG

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Gerichts­voll­zie­her­ge­büh­ren für die Ein­tra­gung ins Schuld­ner­ver­zeich­nis

Für die Zustel­lung der Ein­tra­gungs­an­ord­nung gemäß § 882 c Abs. 2 S. 3 ZPO kön­nen kei­ne Gebüh­ren gemäß KV 100 zum GVKostG nebst Aus­la­gen­pau­scha­le gemäß KV 716 zum GVKostG ange­setzt wer­den, denn die Ein­tra­gung erfolgt von Amts wegen zum Schutz des Rechts­ver­kehrs und nicht der For­de­rung des Voll­stre­ckungs­ver­fah­rens. Die Gläu­bi­ge­rin hat­te die Ober­ge­richts­voll­zie­he­rin

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