Ein­wen­dungs­durch­griff bei der "0%-Finanzierung"

Der Ein­wen­dungs­durch­griff gemäß §§ 358, 359 BGB in der bis zum 3.08.2011 gel­ten­den Fas­sung setzt einen ent­gelt­li­chen Dar­le­hens­ver­trag vor­aus. Ein ent­gelt­li­cher Dar­le­hens­ver­trag liegt nicht des­halb vor, weil der Dar­le­hens­ge­ber das zins­los gewähr­te Dar­le­hen auf­grund einer Ver­ein­ba­rung mit dem Unter­neh­mer nur teil­wei­se an die­sen aus­zahlt. Damit kann ein Ver­brau­cher, der einen

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Ein­wen­dungs­durch­griff bei einer 0%-Finanzierung

Ein Ver­brau­cher, der einen Kauf durch einen ver­bun­de­nen, unent­gelt­li­chen Dar­le­hens­ver­trag – eine soge­nann­te "0%-Finanzierung" – finan­ziert, kann dem Anspruch des finan­zie­ren­den Kre­dit­in­sti­tuts auf Rück­zah­lung des Dar­le­hens nicht die Gewähr­leis­tungs­rech­te ent­ge­gen­hal­ten, die ihm wegen Män­geln der gekauf­ten Sache gegen den Ver­käu­fer zuste­hen. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof für einen in der

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