Ver­fol­gungs­jagd in Mün­chen

Ist ein Fahr­zeug beschä­digt wor­den, kann die Ver­fol­gung des ver­mut­li­chen Täters unter Miss­ach­tung der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung eine ver­such­te gefähr­li­che Kör­per­ver­let­zung im Stra­ßen­ver­kehr und eine vor­sätz­li­che Stra­ßen­ver­kehrs­ge­fähr­dung sein, die den Fah­rer als unge­eig­net zum Füh­ren eines Kraft­fahr­zeugs erweist. So hat das Amts­ge­richt Müchen in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Fah­rers ent­schie­den, der

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Der Dea­ler und sein Füh­rer­schein

Die Nut­zung des Fahr­zeugs zur Bege­hung der Betäu­bungs­mit­tel­straf­ta­ten allein begrün­det das Vor­lie­gen der Vor­aus­set­zun­gen von § 69 Abs. 1 StGB nicht. Unge­eig­net­heit im Sin­ne die­ser Vor­schrift liegt vor, wenn eine Wür­di­gung der kör­per­li­chen, geis­ti­gen oder cha­rak­ter­li­chen Vor­aus­set­zun­gen und der sie wesent­lich bestim­men­den objek­ti­ven und sub­jek­ti­ven Umstän­de ergibt, dass die Teil­nah­me des

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