Ehe­gat­ten­un­ter­halt wegen Erwerbs­lo­sig­keit

Der unter­halts­be­rech­tig­te Ehe­gat­te trägt im Rah­men des Unter­halts­an­spruchs wegen Erwerbs­lo­sig­keit die Dar­­­le­gungs- und Beweis­last nicht nur dafür, dass er kei­ne rea­le Chan­ce auf eine Voll­zeit­ar­beits­stel­le hat, son­dern auch dafür, dass dies in glei­cher Wei­se für eine gering­fü­gi­ge Beschäf­ti­gung (sog. Mini-Job) und auch für eine Erwerbs­tä­tig­keit im Rah­men der Gleit­zo­ne nach

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Auf­sto­ckungs­un­ter­halt

Ein umfas­sen­der Anspruch auf Auf­sto­ckungs­un­ter­halt nach § 1573 Abs. 2 BGB setzt vor­aus, dass der Unter­halts­be­rech­tig­te eine voll­schich­ti­ge ange­mes­se­ne Erwerbs­tä­tig­keit aus­übt oder ihn eine ent­spre­chen­de Oblie­gen­heit trifft. Ver­mag der Unter­halts­be­rech­tig­te eine sol­che Tätig­keit nicht zu erlan­gen, ergibt sich der Anspruch zum Teil aus § 1573 Abs. 1 BGB als Erwerbs­lo­sig­keits­un­ter­halt . Bei

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