Kokain - und sein Nachweis per ESA-Schnelltest

Koka­in – und sein Nach­weis per ESA-Schnell­test

Eine Ver­ur­tei­lung wegen uner­laub­ten Han­del­trei­bens mit Betäu­bungs­mit­teln (hier: Koka­in) ist auf­zu­he­ben, wenn in den Urteils-grün­­den nicht dar­ge­legt wird, dass es sich bei dem Test (hier: ESA-Schnel­l­­test), mit dem der Betäu­bungs­mit­tel­nach­weis erfolg­te, um ein wis­sen­schaft­lich abge­si­cher­tes und in der Pra­xis als zuver­läs­sig aner­kann­tes Stan­dard­ver­fah­ren han­delt . Im hier vom Ober­lan­des­ge­richt Braun­schweig

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ESA-Schnelltest

ESA-Schnell­test

Die Fest­stel­lung, dass es sich bei sicher­ge­stell­ten Sub­stan­zen um Betäu­bungs­mit­tel han­delt, darf nicht allein auf das Ergeb­nis eines ESA-Schnel­l­­tests gestützt wer­den. Bei dem ESA-Schnel­l­­test han­delt es sich nicht um ein in der Pra­xis als zuver­läs­sig aner­kann­tes Stan­dard­test­ver­fah­ren , so dass allein dar­auf, dass es sich bei der Sub­stanz um Rausch­gift

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