Nie­der­las­sung eines Euro­päi­schen Rechs­an­walts im Hei­mat­land

Es gehört zu den Grund­frei­hei­ten eines Ange­hö­ri­gen eines Mit­glied­staa­tes der Euro­päi­schen Uni­on, den Mit­glied­staat, in dem er sei­ne Berufs­be­zeich­nung erwer­ben will, und den Mit­glied­staat, in dem er sei­nen Beruf aus­üben möch­te, frei zu wäh­len. Daher darf jemand den Rechts­an­walts­be­ruf unter der in einem ande­ren Mit­glied­staat erwor­be­nen Berufs­be­zeich­nung aus­üben. So hat

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Nach­weis der Bestel­lung eines Ein­ver­neh­mens­an­walts

Ein dienst­leis­ten­der euro­päi­scher Rechts­an­walt kann bei bestehen­dem Ver­tre­tungs­zwang nur dann wirk­sam Pro­zess­hand­lun­gen vor­neh­men, wenn er im Ein­ver­neh­men mit einem Rechts­an­walt han­delt und das Ein­ver­neh­men bei der ers­ten Pro­zess­hand­lung schrift­lich nach­ge­wie­sen wird. Vor dem Bun­des­fi­nanz­hof muss sich nach § 62 Abs. 4 i.V.m. Abs. 2 Satz 1 FGO jeder Betei­lig­te, sofern es sich

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