Eltern­un­ter­halt – und das Ein­kom­men des Schwie­ger­sohns

Ver­bleibt dem unter­halts­pflich­ti­gen Kind, das über gerin­ge­re Ein­künf­te als sein Ehe­gat­te ver­fügt und des­sen Leis­tungs­fä­hig­keit zur Zah­lung von Eltern­un­ter­halt auf der Grund­la­ge eines indi­vi­du­el­len Fami­li­en­be­darfs zu ermit­teln ist, von sei­nem Ein­kom­men ein ent­spre­chen­der Anteil des indi­vi­du­el­len Fami­li­en­be­darfs, bedarf es einer wei­te­ren Absi­che­rung in Höhe von 5 bis 7 % des Fami­li­en­selbst­be­halts nicht

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Eltern­un­ter­halt – Leis­tungs­fä­hig­keit – Fami­li­en­be­darf

Die Leis­tungs­fä­hig­keit zur Zah­lung von Eltern­un­ter­halt ist auch dann auf der Grund­la­ge eines indi­vi­du­el­len Fami­li­en­be­darfs zu ermit­teln, wenn der Unter­halts­pflich­ti­ge über gerin­ge­re Ein­künf­te als sein Ehe­gat­te ver­fügt . Die Leis­tungs­fä­hig­keit des zum Eltern­un­ter­halt Ver­pflich­te­ten kann auf­grund der vom Bun­des­ge­richts­hof in sei­nem Urteil vom 28.07.2010 vor­ge­schla­ge­nen Berech­nungs­me­tho­de wie folgt bemes­sen wer­den:

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