Abse­hen von der münd­li­chen Ver­hand­lung – und die Terminsgebühr

Sieht das Beschwer­de­ge­richt in einer Fami­li­en­streit­sa­che gemäß § 68 Absatz 3 Satz 2 FamFG von der Durch­füh­rung einer münd­li­chen Ver­hand­lung ab, fällt den Ver­fah­rens­be­voll­mäch­tig­ten kei­ne Ter­mins­ge­bühr an. Dafür fehlt es bereits an der Vor­aus­set­zung, dass eine münd­li­che Ver­hand­lung vor­ge­schrie­ben ist (VVRVG Nr. 3104 I Nr. 1). Die Ter­mins­ge­bühr ent­steht für die Ver­tre­tung in

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Anfecht­bar­keit von Kos­ten­ent­schei­dun­gen in Einst­wei­li­gen Anord­nungs­ver­fah­ren über Familienstreitsachen

Die iso­lier­te Kos­ten­ent­schei­dung in einem einst­wei­li­gen Anord­nungs­ver­fah­ren, das nicht die in § 57 Satz 2 FamFG bezeich­ne­ten Gegen­stän­de betrifft, ist auch dann unan­fecht­bar, wenn sie nach §§ 113 Abs. 1 Satz 2 FamFG, 269 Abs. 5 ZPO grund­sätz­lich in Betracht käme. Gegen eine iso­lier­te Kos­ten­ent­schei­dung wäre zwar nach §§ 113 Abs. 1 Satz 2 FamFG, 91a,

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