Neubaugebiet

Die gekauf­te Eigen­tums­woh­nung – und die fik­ti­ven Mängelbeseitigungskosten

Ein kauf­ver­trag­li­cher Anspruch auf Scha­dens­er­satz wegen Män­geln der erwor­be­nen Immo­bi­lie kann wei­ter­hin anhand der vor­aus­sicht­lich ent­ste­hen­den, aber bis­lang nicht auf­ge­wen­de­ten („fik­ti­ven“) Män­gel­be­sei­ti­gungs­kos­ten berech­net wer­den. Dies ent­schied jetzt der V. Zivil­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs in Abgren­zung zur gegen­läu­fi­gen Wer­k­­ver­­­trags-Rech­t­­s­pre­chung des VII. Zivil­se­nats. Die Rechts­fol­gen bei Gebäu­de­män­geln sind also unter­schied­lich, je nach­dem, ob

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Ersatz fik­ti­ver Män­gel­be­sei­ti­gungs­kos­ten im Kaufrecht?

Beim Bun­des­ge­richts­hof ver­sucht sich der V. Zivil­se­nat der­zeit an einer Ände­rung der Recht­spre­chung zum Ersatz fik­ti­ver Män­gel­be­sei­ti­gungs­kos­ten. Der V. Zivil­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs hat aktu­ell über ein Ver­fah­ren zu ent­schei­den, in dem die Käu­fer einer Eigen­tums­woh­nung von dem Ver­käu­fer Scha­dens­er­satz wegen Feuch­tig­keit in der Woh­nung ver­lan­gen und ihre For­de­rung anhand der

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Scha­dens­be­mes­sung nach den fik­ti­ven Mängelbeseitigungskosten

Ein Bestel­ler, der den Man­gel nicht besei­ti­gen lässt, kann sei­nen Scha­den nicht nach den fik­ti­ven Män­gel­be­sei­ti­gungs­kos­ten bemes­sen. Die Ermitt­lung der Höhe des Ver­mö­gens­scha­dens nach der frü­he­ren Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs beruht auf der Annah­me, er las­se sich nach den erfor­der­li­chen, tat­säch­lich jedoch nicht ange­fal­le­nen (Netto)Mängelbeseitigungskosten bemes­sen, wenn der Bestel­ler den Mangel

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