Regierungsviertel

Aus­kunft zum File­sha­ring – und kein Beweisverwertungsverbot

Bun­des­ge­richts­hof ver­neint das Vor­lie­gen von Beweis­ver­wer­tungs­ver­bo­ten bei einer zu weit gehen­den Aus­kunft zum File­sha­ring. Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te sich aktu­ell mit der Fra­ge zu befas­sen, ob im Fal­le der Urhe­ber­rechts­ver­let­zung durch File­sha­ring die dem Rechts­in­ha­ber erteil­te Aus­kunft des von dem Netz­be­trei­bers ver­schie­de­nen End­kun­den­an­bie­ters im Pro­zess gegen den Anschlus­s­in­ha­ber einem Beweis­ver­wer­tungs­ver­bot unterliegt,

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File­sha­ring – und die Lizenzanalogie

Der Bun­des­ge­richts­hof hat die Fra­ge, ob im Fal­le der Urhe­ber­rechts­ver­let­zung durch öffent­li­che Zugäng­lich­ma­chung im Wege des File­sha­rings der Rest­scha­dens­er­satz­an­spruch gemäß § 102 Satz 2 UrhG, § 852 BGB ver­langt wer­den kann und wie die­ser Anspruch zu berech­nen ist, durch sein Urteil vom 12.05.2016 geklärt. Danach kann der Rest­scha­dens­er­satz­an­spruch aus § 102

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File­sha­ring – und die Abmahnkosten

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ist das für die Bestim­mung des Gegen­stands­werts eines urhe­ber­recht­li­chen Unter­las­sungs­an­spruchs maß­geb­li­che Inter­es­se des Rechts­in­ha­bers an der Unter­las­sung wei­te­rer urhe­ber­recht­li­cher Ver­stö­ße pau­scha­lie­rend unter Berück­sich­ti­gung der Umstän­de des Ein­zel­fal­les zu bewer­ten und wird maß­geb­lich durch die Art des Ver­sto­ßes, ins­be­son­de­re sei­ne Gefähr­lich­keit und Schäd­lich­keit für den Rechtsinhaber

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File­sha­ring: Eltern ver­ra­tet Eure Kin­der – oder seid nicht so neugierig!

Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te sich erneut mit Fra­gen der Haf­tung wegen der Teil­nah­me eines Fami­li­en­mit­glieds an Inter­­net-Tau­sch­­bör­­sen zu befas­sen – und hat hier­bei die Haf­tung der Eltern bejaht. Anlass hier­für bot dem Bun­des­ge­richts­hof ein Fall aus Mün­chen: Die Klä­ge­rin hat die Ver­wer­tungs­rech­te an den auf dem Musik­al­bum „Loud“ der Künst­le­rin Rihanna

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Urhe­ber­rechts­ver­let­zun­gen per Down­load – und die Abmahnkosten

Die durch das Gesetz über unse­riö­se Geschäfts­prak­ti­ken vom 01.10.2013 mit Wir­kung ab dem 9.10.2013 ein­ge­führ­ten Neu­re­ge­lun­gen zur Wirk­sam­keit der Abmah­nung und zur Decke­lung der erstat­tungs­fä­hi­gen Kos­ten nach § 97a Abs. 2 und 3 Satz 2 und 3 UrhG nF gel­ten erst für Abmah­nun­gen, die nach Inkraft­tre­ten des Geset­zes über unse­riö­se Geschäfts­prak­ti­ken aus­ge­spro­chen wor­den sind. Bei

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