Gewerkschaftliche Streikmobilisierung auf dem Firmenparkplatz

Gewerk­schaft­li­che Streik­mo­bi­li­sie­rung auf dem Fir­men­park­platz

Eine nach den rich­ter­recht­li­chen Grund­sät­zen erlaub­te Arbeits­kampf­maß­nah­me kann eine gesetz­li­che Gestat­tung iSv. § 858 Abs. 1 BGB sein. Die Arbeit­ge­be­rin hat in einem sol­chen Fall als Besit­ze­rin des Grund­stücks weder einen pos­ses­so­ri­schen noch einen delik­ti­schen Besitz­schutz­an­spruch gegen die Gewerk­schaft auf die erstreb­te Unter­las­sung. Ein sol­cher folgt nicht aus § 862 Abs.

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Die Streikmobilisierung auf dem Firmenparkplatz

Die Streik­mo­bi­li­sie­rung auf dem Fir­men­park­platz

Das Streik­recht umfasst die Befug­nis einer streik­füh­ren­den Gewerk­schaft, die zur Arbeits­nie­der­le­gung auf­ge­ru­fe­nen Arbeit­neh­mer unmit­tel­bar vor dem Betre­ten des Betrie­bes anzu­spre­chen, um sie für die Teil­nah­me am Streik zu gewin­nen. Eine sol­che Akti­on kann – abhän­gig von den kon­kre­ten ört­li­chen Gege­ben­hei­ten – man­gels ande­rer Mobi­li­sie­rungs­mög­lich­kei­ten auch auf einem vom bestreik­ten Arbeit­ge­ber

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