Der Zei­chen­feh­ler im Grund­buch – und der Fort­füh­rungs­nach­weis

Die Berich­ti­gung eines Zei­chen­feh­lers (also einer gra­phisch fal­schen Dar­stel­lung des rich­ti­gen Ver­mes­sungs­zah­len­werks in der Flur­kar­te des Lie­gen­schafts­ka­tas­ters) durch die Ver­mes­sungs­be­hör­de hat das Grund­buch­amt stets als Berich­ti­gung tat­säch­li­cher Art zu behan­deln; es darf den Voll­zug eines Fort­füh­rungs­nach­wei­ses der Ver­mes­sungs­be­hör­de nicht des­halb ableh­nen, weil ein auf den Grenz­ver­lauf bezo­ge­ner Zei­chen­feh­ler berich­tigt wird

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Erle­di­gung in Grund­buch­sa­chen – und der Fest­stel­lungs­an­trag

Dass die Grund­buch­ein­tra­gung (hier: der Fort­füh­rungs­nach­weis) nach Ein­gang der (Rechts-)Beschwerde voll­zo­gen wor­den ist, ändert dar­an nichts, weil die (Rechts-)Beschwerde in ana­lo­ger Anwen­dung von § 62 FamFG als Fest­stel­lungs­an­trag fort­ge­führt wer­den kann. Gemäß § 62 FamFG spricht das Beschwer­de­ge­richt nach Erle­di­gung der Haupt­sa­che auf Antrag aus, dass die Ent­schei­dung des Gerichts

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