Gei­sel­nah­me – und die täti­ge Reue

Täti­ge Reue nach § 239b Abs. 2 i.V.m. § 239a Abs. 4 StGB erfor­dert – neben der Frei­las­sung der Gei­sel – den Ver­zicht auf die erstreb­te Leis­tung. Dafür muss der Täter – im Sin­ne eines tat­be­stands­ge­rech­ten Ver­ständ­nis­ses die­ses Merk­mals – von der Wei­ter­ver­fol­gung sei­nes Nöti­gungs­zie­les Abstand neh­men, also auf die nach

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Gei­sel­nah­me zur Aus­sa­ge­ner­pres­sung

Eine Gei­sel­nah­me begeht, wer einen Men­schen ent­führt oder sich eines Men­schen bemäch­tigt, um ihn oder einen Drit­ten durch die Dro­hung mit dem Tod oder einer schwe­ren Kör­per­ver­let­zung (§ 226 StGB) des Opfers oder mit des­sen Frei­heits­ent­zie­hung von über einer Woche Dau­er zu einer Hand­lung, Dul­dung oder Unter­las­sung zu nöti­gen, oder

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