Das Risiko einer Erbkrankheit - und der Schutz des Sorgeberechtigten vor psychischen Belastungen

Das Risi­ko einer Erb­krank­heit – und der Schutz des Sor­ge­be­rech­tig­ten vor psy­chi­schen Belas­tun­gen

§ 823 Abs. 1 BGB bezweckt nicht den Schutz eines sor­ge­be­rech­ti­gen Eltern­teils vor den psy­chi­schen Belas­tun­gen, die damit ver­bun­den sind, dass er von einer gene­tisch beding­ten Erkran­kung des ande­ren Eltern­teils und dem damit ein­her­ge­hen­den Risi­ko Kennt­nis erlangt, dass die gemein­sa­men Kin­der auch Trä­ger der Krank­heit sein könn­ten. Das all­ge­mei­ne Per­sön­lich­keits­recht umfasst

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Gendiagnostik

Gen­dia­gnos­tik

Die Bun­des­re­gie­rung prüft nach eige­ner Aus­sa­ge, ob und in wel­chem Umfang Per­sön­lich­keits­rech­te bei Gen­tests gesetz­lich geschützt wer­den müs­sen. Es sei im Koali­ti­ons­ver­trag fest­ge­legt, dass gene­ti­sche Unter­su­chun­gen bei Men­schen in die­ser Legis­la­tur­pe­ri­ode gesetz­lich gere­gelt wer­den sol­len, schreibt die Regie­rung in einer Ant­wort auf eine Klei­ne Anfra­ge im Deut­schen Bun­des­tag.

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