Bundesfinanzhof (BFH)

Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid – und die allei­ni­ge Anfech­tung der Qua­li­fi­ka­ti­on der Einkünfte

Der Gegen­stand eines finanz­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren gegen einen Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid kann aus­schließ­lich die Qua­li­fi­ka­ti­on des der Höhe nach unstrei­ti­gen Gewinns als Ver­äu­ße­rungs­ge­winn nach § 18 Abs. 3 Satz 1 EStG und die Tarif­be­güns­ti­gung die­ses Gewinns nach § 34 EStG sein. Zu den geson­dert anfecht­ba­ren selb­stän­di­gen und damit auch selb­stän­dig in Bestands- oder Rechts­kraft erwachsenden

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Bundesfinanzhof (BFH)

Anfech­tung eines Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheids – und der Streitwert

In sei­nem Beschluss vom 27.11.2013 hat der Bun­des­fi­nanz­hof dar­ge­legt, dass in Fäl­len, in denen die Auf­he­bung eines Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheids bean­tragt wird, grund­sätz­lich der gesam­te Gewinn Gegen­stand des Rechts­streits ist. Bei der Kla­ge nur eines Gesell­schaf­ters gegen einen Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid ist der Streit­wert dabei von dem (antei­li­gen) Betrag zu berech­nen, um den der

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