Einberufung einer zweiten Gläubigerversammlung

Ein­be­ru­fung einer zwei­ten Gläu­bi­ger­ver­samm­lung

Die Ein­be­ru­fung einer zwei­ten Gläu­bi­ger­ver­samm­lung auf Ver­lan­gen einer Gläu­bi­ger­min­der­heit ist im Gesetz nicht vor­ge­se­hen. Für die Ein­be­ru­fung der zwei­ten Gläu­bi­ger­ver­samm­lung ent­hält das Gesetz eine spe­zi­el­le Rege­lung, wonach der Vor­sit­zen­de der ers­ten Ver­samm­lung eine zwei­te Ver­samm­lung ein­be­ru­fen kann (§ 15 Absatz 3 Satz 2 SchVG). Eine Über­prü­fung die­ser Ermes­sens­ent­schei­dung des Vor­sit­zen­den durch die

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Zahlungen an den früheren Insolvenzverwalter

Zah­lun­gen an den frü­he­ren Insol­venz­ver­wal­ter

Zah­lun­gen des Dritt­schuld­ners auf ein nach Ver­fah­rens­auf­he­bung fort­be­stehen­des Ander­kon­to des vor­ma­li­gen Insol­venz­ver­wal­ters haben kei­ne schuld­be­frei­en­de Wir­kung, wenn der Schuld­ner dem Insol­venz­ver­wal­ter kei­ne Ein­zie­hungs­er­mäch­ti­gung erteilt hat. In einem sol­chen Fall steht der Dritt­schuld­ne­rin ein Berei­che­rungs­an­spruch aus § 812 Abs. 1 Satz 1 Fall 1 BGB (Leis­tungs­kon­dik­ti­on) gegen den ehe­ma­li­gen Insol­venz­ver­wal­ter zu. Zah­lung als Leis­tung

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