Der unsicht­ba­re Grenz­stein

Sinn und Zweck eines Grenz­steins sei es, die Gren­zen der Grund­stü­cke ört­lich zu kenn­zeich­nen. Er soll auch Strei­tig­kei­ten über den Grenz­ver­lauf zwi­schen Grund­stücks­nach­barn ver­hin­dern. Aus die­sem Grund muss der Grenz­stein leicht und ohne wei­te­res erkenn­bar sowie gut zugäng­lich sein. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den

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Der Abbruch einer Mau­er an der Grund­stücks­gren­ze

Der Abbruch eines ober­ir­di­schen Bau­werks (hier: einer Mau­er), der dazu führt, dass das angren­zen­de Grund­stück sei­nen Halt ver­liert, kann einer Ver­tie­fung des Grund­stücks nicht gleich­ge­setzt wer­den. Aus dem nach­bar­recht­li­chen Gemein­schafts­ver­hält­nis kann nur die Pflicht zu einer Ankün­di­gung der­ar­ti­ger Abriss­ar­bei­ten her­ge­lei­tet wer­den, die so recht­zei­tig erfol­gen muss, dass sie den Grund­stücks­nach­barn

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