Wenn das Wach­per­so­nal den zu sichern­den Bereich ver­lässt

Ver­lässt ein Sicher­heits­mit­ar­bei­ter ohne Grund für eine erheb­li­che Zeit­span­ne einen beson­ders zu sichern­den Bereich, in dem er für die Aus­gangs­kon­trol­le zustän­dig ist, kann ihm frist­los gekün­digt wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­ar­beits­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall die außer­or­dent­li­che Kün­di­gung eines Mit­ar­bei­ters eines Wach- und Sicher­heits­ge­wer­bes ent­ge­gen der

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Die frist­lo­se Kün­di­gung wegen Vor­teils­an­nah­me

Eine außer­or­dent­li­che Kün­di­gung ist wirk­sam, wenn Leis­tun­gen in erheb­li­chem wirt­schaft­li­chen Wert ent­ge­gen­ge­nom­men wor­den sind, auf die der Arbeit­neh­mer – wie er wuss­te – kei­nen Anspruch hat­te. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­ar­beits­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg in dem hier vor­lie­gen­den Fall die frist­lo­se Kün­di­gung des Prä­si­den­ten bei der Toch­ter­ge­sell­schaft von Mer­ce­­des-Benz in Ame­ri­ka

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Ver­let­zung der Mit­wir­kungs­pflicht beim Asyl­ver­fah­ren

Eine gröb­li­che Ver­let­zung sei­ner Mit­wir­kungs­pflich­ten nach § 25 Abs. 1 AsylVfG liegt noch nicht vor, wenn der Asyl­be­wer­ber zum Ter­min zur per­sön­li­chen Anhö­rung nicht erscheint und er das Aus­blei­ben zu ver­tre­ten hat. Wenn der Asyl­be­wer­ber im Zeit­punkt des Ter­mins zur per­sön­li­chen Anhö­rung bereits eine Gemein­schafts­un­ter­kunft zuge­wie­sen bekom­men hat, rich­tet sich das

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