Auf­he­bung der Zwangs­ver­wal­tung in der Insol­venz – und die Rech­te der Grund­pfand­gläu­bi­ger

Wird ein Zwangs­ver­wal­tungs­ver­fah­ren unein­ge­schränkt auf­ge­ho­ben, erlö­schen die Rech­te von Grund­pfand­gläu­bi­gern an dem Erlös­über­schuss, der sich noch in der Hand des vor­ma­li­gen Zwangs­ver­wal­ters befin­det. Wird im Ver­lauf eines Insol­venz­ver­fah­rens über das Ver­mö­gen des Schuld­ners ein Zwangs­ver­wal­tungs­ver­fah­ren unein­ge­schränkt auf­ge­ho­ben, so ist die Pfän­dung des Anspruchs der Insol­venz­mas­se gegen den vor­ma­li­gen Zwangs­ver­wal­ter auf

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Rech­te nach­ran­gi­ger Grund­pfand­gläu­bi­ger

Einen Grund­pfand­rechts­gläu­bi­ger kön­nen gegen­über nach­ran­gi­gen Grund­schuld­gläu­bi­gern Schutz­pflich­ten tref­fen, deren Ver­let­zung eine Scha­dens­er­satz­pflicht des vor­ran­gi­gen Grund­pfand­rechts­gläu­bi­gers aus­löst. Der Siche­rungs­neh­mer ist nach Maß­ga­be des all­ge­mei­nen Schuld­rechts zum Scha­dens­er­satz ver­pflich­tet, wenn er den durch den end­gül­ti­gen Weg­fall des Siche­rungs­zwecks auf­schie­bend beding­ten Anspruch auf Rück­ge­währ einer Si-che­­rungs­­grun­d­­schuld nach Bedin­gungs­ein­tritt schuld­haft nicht erfüllt; ist der

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