Ein­wän­de gegen die Anord­nung der Abschie­be­haft – und der Haft­auf­he­bungs­an­trag

Der Haft­auf­he­bungs­an­trag gemäß § 426 Abs. 1 FamFG kann nicht nur auf neue Umstän­de, son­dern auch auf Ein­wän­de gegen die Anord­nung der Haft gestützt wer­den . Die Haft­an­ord­nung ist wegen Defi­zi­ten des Haft­an­trags, Ver­fah­rens­feh­lern bei der Anord­nung der Haft oder Feh­lern der Haft­an­ord­nung nicht nach § 426 FamFG auf­zu­he­ben, wenn die

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Abschie­be­haft – und der Antrag auf Haft­auf­he­bung nach Ablauf der Beschwer­de­frist

Ein Antrag auf Auf­he­bung der Abschie­be­haft, über den gemäß § 426 Abs. 2 Satz 2 FamFG das Amts­ge­richt zu ent­schei­den hat, ist auch mög­lich, wenn die ein­mo­na­ti­ge Frist zur Ein­le­gung einer Beschwer­de gegen den Haft­an­ord­nungs­be­schluss bereits abge­lau­fen war . In dem Haft­auf­he­bungs­ver­fah­ren ist auch eine Fest­stel­lung der Rechts­wid­rig­keit des Haft­an­ord­nungs­be­schlus­ses (ab dem

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