Inter­na­tio­na­le gericht­li­che Zustän­dig­keit – auf­grund eines Han­dels­brauchs

Der Behaup­tung einer Par­tei, eine bestimm­te Form der Gerichts­stands­ver­ein­ba­rung ent­spre­che unter Kauf­leu­ten in dem betref­fen­den Geschäfts­zweig des inter­na­tio­na­len Han­dels­ver­kehrs einem Han­dels­brauch im Sin­ne des Art. 25 Abs. 1 Satz 3 Buchst. c) Brüs­­sel-Ia-VO, ist im Rah­men der von Amts wegen durch­zu­füh­ren­den Prü­fung der inter­na­tio­na­len Zustän­dig­keit grund­sätz­lich nach­zu­ge­hen. Das Gericht ist dabei von

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Scha­den an "Ope­ra­ti­on Wal­kü­re"

In Deutsch­land besteht ein Han­dels­brauch, wonach ein Kopier­werk kei­nen Scha­dens­er­satz leis­ten muss, wenn im Rah­men des Bear­bei­tungs­pro­zes­ses das Film­ma­te­ri­al beschä­digt wird – zumin­dest solan­ge nicht, wie die Schä­di­gung nicht vor­sätz­lich geschieht. Die­ser Han­dels­brauch greift auch, wenn der Kopier­auf­trag von einem im Aus­land ansäs­si­gen Film­pro­du­zen­ten erteilt wur­de. Mit die­ser Begrün­dung hat

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