Haus­halts­na­he Beschäftigungsverhältnisse

Die Auf­wen­dun­gen für haus­halts­na­he Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se kön­nen unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen nach § 35a EStG bei der Ein­kom­men­steu­er berück­sich­tigt wer­den. Hier­bei ist Fol­gen­des zu beach­ten: Inhalts­über­sicht1. Haus­halts­na­hes Beschäftigungsverhältnis2. Gering­fü­gi­ge Beschäf­ti­gung im Sin­ne des § 8a SGB IV3. Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se mit nahen Angehörigen4. Haus­halts­na­he Dienstleistung5. Haus­halts­na­hes Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis oder haus­halts­na­he Dienst­leis­tung im Haus­halt des Steuerpflichtigen6. Arbeitgeberstellung7.

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Haus­halts­na­he Dienst­leis­tun­gen 2009

Aus­ga­ben für haus­halts­na­he Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se oder Dienst­leis­tun­gen wie Kin­der­be­treu­ung oder Pfle­ge­leis­tun­gen füh­ren seit eini­gen Jah­ren zu Steu­er­ermä­ßi­gun­gen. Ab 2009 wird die För­de­rung auf ein­heit­lich 20% der Auf­wen­dun­gen aus­ge­wei­tet, höchs­tens jedoch auf 4.000 € in Jahr. Für haus­halts­na­he Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se bei gering­fü­gi­gen Beschäf­ti­gun­gen beträgt die Steu­er­ermä­ßi­gung maxi­mal 510 € Steuerermäßigung.

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Bundesfinanzhof (BFH)

Rei­hen­fol­ge von Steuervergünstigungen

Die Steu­er­ermä­ßi­gung des Bau­kin­der­gel­des nach § 34f Abs. 3 EStG ist vor der Steu­er­ermä­ßi­gung bei Auf­wen­dun­gen für haus­halts­na­he Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se des § 35a EStG zu berück­sich­ti­gen. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 30. Janu­ar 2008 – X R 1/​07

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