Hautkrebserkrankung und die Anerkennung als Berufskrankheit

Haut­krebs­er­kran­kung und die Aner­ken­nung als Berufs­krank­heit

Haut­krebs kann nicht als Berufs­krank­heit aner­kannt wer­den, wenn sich der betrof­fe­ne Beam­ter im Aus­sen­dienst dar­auf beruft, die Erkran­kung sei durch die natür­li­che Ultra­vio­lett­strah­lung ver­ur­sacht wor­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines Beam­ten abge­wie­sen, der begehr­te, sei­ne Haut­krebs­er­kran­kung als Berufs­krank­heit aner­kannt wird.

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Dachdecker mit Hautkrebs

Dach­de­cker mit Haut­krebs

Auch wenn im Kata­log der Berufs­­kran­k­hei­­ten-Ver­­or­d­­nung die Vor­stu­fe durch Son­nen­ein­strah­lung ver­ur­sach­ter bös­ar­ti­ger Ver­än­de­run­gen der Haut (sog. akti­ni­sche Kera­to­sen) als Berufs­krank­heit fehlt, erfüllt die­se Erkran­kung die Vor­aus­set­zun­gen eines Aus­nah­me­tat­be­stands, nach dem die Aner­ken­nung auch bis­lang nicht expli­zit in die Berufs­­kran­k­hei­­ten-Ver­­or­d­­nung auf­ge­nom­me­ner Erkran­kun­gen als sog. „Wie-Berufs­­kran­k­hei­­ten“ ermög­licht wird. So die Ent­schei­dung des

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