Der NPD-Funktionär als unerwünschter Hotelgast

Der NPD-Funk­tio­när als uner­wünsch­ter Hotel­gast

Ein von einer pri­va­ten Hotel­be­trei­be­rin gegen­über einem Par­tei­funk­tio­när der NPD aus­ge­spro­che­nes Haus­ver­bot stellt kei­ne Ver­let­zung des Dis­kri­mi­nie­rungs­ver­bots auf­grund poli­ti­scher Über­zeu­gung dar. Aus Art. 3 Abs. 1 GG ergibt sich auch im Wege der mit­tel­ba­ren Dritt­wir­kung kein all­ge­mei­ner Grund­satz, wonach auch pri­va­te Rechts­be­zie­hun­gen prin­zi­pi­ell gleich­heits­ge­recht aus­ge­stal­tet wer­den müss­ten. Eine spe­zi­fi­sche Kon­stel­la­ti­on, bei der

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Aufklärungspflichten bei der Hotelbuchung - Pass- und Visapflichten

Auf­klä­rungs­pflich­ten bei der Hotel­bu­chung – Pass- und Visa­pflich­ten

Rei­se­recht (§§ 651a bis 651m BGB) ist auf einen Ver­trag, der allein eine Hotel­bu­chung betrifft, ent­spre­chend anzu­wen­den, wenn der Ver­an­stal­ter die­se Leis­tung in eige­ner Ver­ant­wor­tung und mit glei­chen oder ähn­li­chen Orga­ni­sa­ti­ons­pflich­ten wie bei einer Rei­se erbrin­gen soll, zu der eine wei­te­re Rei­se­leis­tung gehört. Soweit der Rei­sen­de über Pass- und Visum­er­for­der­nis­se

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Die rechten Hotelgäste

Die rech­ten Hotel­gäs­te

Nicht nur Pri­vat­leu­te, son­dern auch Unter­neh­men kön­nen ihr Haus­recht grund­sätz­lich frei aus­üben. Die Ertei­lung eines Haus­ver­bots muss als Aus­druck der Pri­vat­au­to­no­mie in der Regel auch nicht gerecht­fer­tigt wer­den. Etwas ande­res gilt nach Ansicht des Bun­des­ge­richts­hofs jedoch dann, wenn der von dem Haus­recht Betrof­fe­ne gegen den Haus­rechts­in­ha­ber auf­grund einer ver­trag­li­chen Abre­de

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