Wert­pa­pier­han­del mit Insi­der­infor­ma­tio­nen – und die Beweis­wür­di­gung

Nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 WpHG aF war es ver­bo­ten, unter Ver­wen­dung einer Insi­der­infor­ma­ti­on Insi­der­pa­pie­re für eige­ne oder frem­de Rech­nung oder für einen ande­ren zu erwer­ben oder zu ver­äu­ßern. Die­ses wirt­schafts­ver­wal­tungs­recht­li­che Ver­bot war nach § 38 Abs. 1 Nr. 1 WpHG aF (der­zeit § 119 Abs. 3 Nr. 1 WpHG nF) straf­be­wehrt. Durch die­ses

Lesen

Insi­der­han­del, Markt­ma­ni­pu­la­ti­on – und die Neu­re­ge­lung des Wert­pa­pier­rechts

Es besteht kei­ne (zeit­li­che) "Straf­bar­keits­lü­cke" bei Insi­der­han­del und Markt­ma­ni­pu­la­ti­on. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof in einem Fall aus Ham­burg: Das Land­ge­richt Ham­burg hat den frü­he­ren Vor­stand­vor­sit­zen­den einer Akti­en­ge­sell­schaft wegen der Ord­nungs­wid­rig­keit der leicht­fer­ti­gen Markt­ma­ni­pu­la­ti­on zu einer Geld­bu­ße ver­ur­teilt; hin­sicht­lich einer Neben­be­tei­lig­ten hat es eine Ver­falls­ent­schei­dung getrof­fen, der die von einem

Lesen