Die ört­li­che Zustän­dig­keit des Jugend­rich­ters – und der Umzug bereits vor Ankla­ge

Die Vor­aus­set­zun­gen der Abga­be gemäß § 42 Abs. 3 JGG sind nicht gege­ben, wenn der Ange­klag­te sei­nen Auf­ent­halts­ort nicht nach Erhe­bung der Ankla­ge gewech­selt hat . So auch im vor­lie­gend ent­schie­de­nen Fall: Nach dem Ein­gang der Ankla­ge­schrift der Staats­an­walt­schaft Mön­chen­glad­bach vom 27.06.2017 hat der Jugend­rich­ter des Amts­ge­richts Gre­ven­broich das Ver­fah­ren mit

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Schü­ler­ge­richt

Nach Erfah­run­gen mit Schü­ler­ge­rich­ten in meh­re­ren Bun­des­län­dern wer­den jetzt in Sach­sen lan­des­weit Schü­ler­ge­rich­te ein­ge­führt, nach­dem man mit den Modell­pro­jek­ten gute Erfah­run­gen gesam­melt hat. Gestar­tet wird mit Beginn des neu­en Schul­jah­res. Unter einem Schü­ler­ge­richt ist kein Jugend­ge­richt im Sin­ne des Pro­zess­rechts zu ver­ste­hen. Es exis­tie­ren kei­ne rich­ter­li­chen Befug­nis­se. Geschul­te Jugend­li­che füh­ren

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