Kapi­tal­markt­ma­ni­pu­la­tio­nen – und das Akten­ein­sichts­recht des ver­letz­ten Kapi­tal­an­le­gers

Ver­letz­ter iSd § 406e StPO und akten­ein­sichts­be­fugt ist jeder, der durch die dem Beschul­dig­ten vor­ge­wor­fe­ne Straf­tat in einer Rechts­po­si­ti­on unmit­tel­bar oder mit­tel­bar beein­träch­tigt ist, solan­ge sei­ne Rechts­po­si­ti­on nur in den nach der Schutz­zweck­leh­re zu bestim­men­den Schutz­be­reich der ver­letz­ten Straf­norm fällt. Ein behaup­te­ter zivil­recht­li­cher Scha­dens­er­satz­an­spruch aus § 826 BGB weist nicht

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Stren­ge­re Regeln für Rating­agen­tu­ren

Das Euro­päi­sche Par­la­ment hat gefor­dert, dass Rating­agen­tu­ren für ihre Ratings zivil­recht­lich ver­ant­wort­lich gemacht wer­den und dass eine Euro­päi­sche Rating-Stif­­tung geschaf­fen wird. Beson­de­re Auf­merk­sam­keit soll der Bewer­tung von Staats­schul­den gel­ten und die neu­en Regeln für Rating­agen­tu­ren sol­len auch deren Arbeits­me­tho­den klä­ren, den Wett­be­werb för­dern und die Abhän­gig­keit von Ratings ver­rin­gern. Die­se

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