LG Bremen

Indi­vi­dua­li­sie­rung des Klageanspruchs

Für eine Indi­vi­dua­li­sie­rung des Kla­ge­an­spruchs im Sin­ne von § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO kommt es nicht dar­auf an, ob der maß­ge­ben­de Lebens­sach­ver­halt bereits in der Kla­ge­schrift voll­stän­dig beschrie­ben oder der Kla­ge­an­spruch schlüs­sig und sub­stan­ti­iert dar­ge­legt wor­den ist. Viel­mehr ist es im All­ge­mei­nen aus­rei­chend, wenn der Anspruch als sol­cher iden­ti­fi­zier­bar ist, indem

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Bin­dung an Par­tei­an­trä­ge – und die unselb­stän­di­gen Rechnungsposten

Nach § 308 Abs. 1 ZPO ist das Gericht nicht befugt, einer Par­tei etwas zuzu­spre­chen, was nicht bean­tragt ist. Aller­dings darf das Gericht bei ein­heit­li­chem Streit­ge­gen­stand grund­sätz­lich die ein­zel­nen, unselb­stän­di­gen Rech­nungs­pos­ten eines ein­heit­li­chen Anspruchs der Höhe nach ver­schie­ben. Es darf dabei hin­sicht­lich ein­zel­ner Rech­nungs­pos­ten über das Gefor­der­te hin­aus­ge­hen, solan­ge die Endsumme

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