Ver­ge­wal­ti­gung – und die schwe­re kör­per­li­che Misshandlung

Für die Qua­li­fi­ka­ti­on der schwe­ren kör­per­li­chen Miss­hand­lung nach § 177 Abs. 8 Nr. 2a StGB genügt jede schwe­re Beein­träch­ti­gung des kör­per­li­chen Wohl­be­fin­dens; die kör­per­li­che Inte­gri­tät muss in einer Wei­se, die mit erheb­li­chen Schmer­zen ver­bun­den ist, beein­träch­tigt sein. Auch wenn die inso­weit anzu­stel­len­den Anfor­de­run­gen nicht zu nied­rig ange­setzt wer­den dür­fen, liegt die­ses Merkmal

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Kör­per­ver­let­zung – und die kör­per­li­che Misshandlung

Der Tat­be­stand des § 223 Abs. 1 StGB in der Vari­an­te der vor­lie­gend allein in Betracht kom­men­den kör­per­li­chen Miss­hand­lung ist indes nur dann erfüllt, wenn die Schwel­le zu einer üblen und unan­ge­mes­se­nen Behand­lung, die das kör­per­li­che Wohl­be­fin­den oder die kör­per­li­che Unver­sehrt­heit nicht nur uner­heb­lich beein­träch­tigt, über­schrit­ten wird. Nicht jeder vor­sätz­li­che Schlag oder

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