Wahl zur Konzernschwerbehindertenvertretung - und der nicht bestehende Konzernbetriebsrat

Wahl zur Kon­zern­schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung – und der nicht bestehen­de Kon­zern­be­triebs­rat

Die Errich­tung einer Kon­zern­schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung setzt vor­aus, dass zum Zeit­punkt ihrer Wahl ein Kon­zern­be­triebs­rat exis­tiert. Andern­falls ist die Wahl der Kon­zern­schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung unwirk­sam. Nach § 97 Abs. 2 Satz 1 SGB IX (jetzt § 180 Abs. 2 SGB IX) wäh­len die Gesamt­schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tun­gen eine Kon­zern­schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung, wenn nach den §§ 54 ff. BetrVG ein Kon­zern­be­triebs­rat gebil­det wur­de.

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Schwerbehindertenvertretung im Konzern

Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung im Kon­zern

Die Zustän­dig­keit der ein­zi­gen im Kon­zern bestehen­den Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung erstreckt sich nicht auf die Wahr­neh­mung der Auf­ga­ben der Kon­zern­schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung. Nach § 97 Abs. 2 Satz 1 SGB IX wäh­len die Gesamt­schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tun­gen eine Kon­zern­schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung, wenn für meh­re­re Unter­neh­men ein Kon­zern­be­triebs­rat errich­tet ist. Besteht ein Kon­zern­un­ter­neh­men nur aus einem Betrieb, für den eine Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung gewählt

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