Offen­ba­re Unrich­tig­keit: Berück­sich­ti­gung von Umsatz­steu­er­zah­lun­gen als Betriebs­aus­ga­ben

Über­sieht das Finanz­amt bei der Ein­kom­men­steu­er­ver­an­la­gung, dass der Steu­er­pflich­ti­ge in sei­ner vor­ge­leg­ten Gewinn­ermitt­lung die bei der Umsatz­steu­er­erklä­rung für den­sel­ben Ver­an­la­gungs­zeit­raum erklär­ten und im Umsatz­steu­er­be­scheid erklä­rungs­ge­mäß berück­sich­tig­ten Umsatz­steu­er­zah­lun­gen nicht als Betriebs­aus­ga­be erfasst hat, liegt inso­weit eine von Amts wegen zu berich­ti­gen­de offen­ba­re Unrich­tig­keit nach § 129 AO vor . Nach §

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Exis­tenz­grün­der­ei­gen­schaft und die Anspar­rück­la­ge

Das Finanz­amt kann die Ver­an­la­gun­gen für die Vor­jah­re gemäß § 174 Abs. 3 AO ändern und die Rück­la­ge gemäß § 7g Abs. 4 Satz 2 EStG 1997 bereits nach zwei Jah­ren auf­lö­sen, wenn es bei einem Steu­er­pflich­ti­gen, der eine frei­be­ruf­li­che Pra­xis über­nom­men und eine Ans­parab­schrei­bung gebil­det hat, rechts­ir­rig davon aus, der Steu­er­pflich­ti­ge sei

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