Die Verletzung des postmortalen Persönlichkeitsrechts eines Künstlers

Die Ver­let­zung des post­mor­ta­len Per­sön­lich­keits­rechts eines Künst­lers

Da nach den urhe­ber­recht­li­chen Vor­schrif­ten das Urhe­ber­recht 70 Jah­re nach dem Tod des Urhe­bers erlischt, kön­nen auch ide­el­le post­mor­ta­le Per­sön­lich­keits­rech­te nicht über die­sen Zeit­raum hin­aus gel­tend gemacht wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Des­­sau-Roß­lau in dem hier vor­lie­gen­den einst­wei­li­ge Ver­fü­gungs­ver­fah­ren den Antrag des Enkels des ver­stor­be­nen Bau­haus­künst­lers Oskar Schlem­mer

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Fotos als Umgestaltung eines Kunstwerks

Fotos als Umge­stal­tung eines Kunst­werks

Für die Ver­öf­fent­li­chung der Foto­gra­fi­en von Man­fred Tischer im Rah­men einer Aus­stel­lung im Muse­um Schloss Moy­land wäre nach einer Ent­schei­dung des Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf eine Geneh­mi­gung von Beuys bzw. der Beuys-Erbin erfor­der­lich gewe­sen. Ohne die­se Geneh­mi­gung hät­te die Foto­se­rie daher nicht aus­ge­stellt wer­den dür­fen. Die Ver­wer­tungs­ge­sell­schaft Bild-Kunst woll­te der „Stif­tung Muse­um

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Kunstausstellung im Online-Archiv

Kunst­aus­stel­lung im Online-Archiv

Wird im Rah­men der Online-Berich­t­er­sta­t­­tung über eine Ver­an­stal­tung berich­tet, bei der urhe­ber­recht­lich geschütz­te Wer­ke wahr­nehm­bar wer­den (hier: Bericht über eine Aus­stel­lungs­er­öff­nung), dür­fen Abbil­dun­gen die­ser Wer­ke nur so lan­ge als Teil die­ser Bericht­erstat­tung im Inter­net öffent­lich zugäng­lich gemacht wer­den, wie die Ver­an­stal­tung noch als Tages­er­eig­nis ange­se­hen wer­den kann. Online-Berich­t­er­sta­t­­tung und die

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