Nicht­durch­bro­che­ne Grund­stücks­ein­frie­dun­gen

Das Ver­bot nicht durch­bro­che­ner Ein­frie­di­gun­gen an öffent­li­chen Wegen und in Vor­gär­ten dient der Gestal­tung des Stadt- und Land­schafts­bil­des. Es ist nicht auf den Schutz der Benut­zer öffent­li­cher Wege vor einem "Tun­nel­ge­fühl" beschränkt . Denn für die Ermitt­lung der gesetz­ge­be­ri­schen Moti­ve ist nicht allein die in der Geset­zes­be­grün­dung zum Neu­er­lass der

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Kein rot-wei­ßes Flat­ter­band am Groß Glie­ni­cker See

Absperr­bän­der kön­nen das Land­schafts­bild erheb­lich beein­träch­ti­gen und deut­lich wahr­nehm­bar ver­un­stal­ten. Daher kön­nen die Grund­stücks­ei­gen­tü­mer – zumin­dest in einem Lan­d­­schafts-Schut­z­ge­­biet – zu ihrer Besei­ti­gung ver­pflich­tet wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg mit zwei Beschlüs­sen ent­schie­den, dass die Mit­ei­gen­tü­mer eines See­grund­stücks am West­ufer des Groß-Glie­­ni­­cker Sees ver­pflich­tet sind, Absper­run­gen

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