Einkünfte nach Insolvenzeröffnung - und die Einkommensteuererstattung

Ein­künf­te nach Insol­venz­eröff­nung – und die Ein­kom­men­steu­er­erstat­tung

Erzielt der Insol­venz­schuld­ner nach Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens Ein­künf­te aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit, die nach § 35 InsO i.V.m. § 36 Abs. 1 InsO als Neu­erwerb zur Insol­venz­mas­se gehö­ren, ist auch ein sich inso­weit erge­ben­der, nach § 46 Abs. 1 AO pfänd­ba­rer Lohn- oder Ein­kom­men­steu­er­erstat­tungs­an­spruch der Insol­venz­mas­se zuzu­rech­nen. Das nach Insol­venz­eröff­nung erziel­te Arbeits­ein­kom­men gehört

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Lohnsteuererstattungsanspüche als Teil der Insolvenzmasse

Lohn­steu­er­erstat­tungs­an­spü­che als Teil der Insol­venz­mas­se

Lohn­steu­er­erstat­tungs­an­spü­che eines Insol­venz­schuld­ners, die wäh­rend eines lau­fen­den Insol­venz­ver­fah­rens ent­ste­hen, sind Teil der Insol­venz­mas­se. Das Finanz­amt ist dadurch an einer Ver­rech­nung mit Steu­er­an­sprü­chen gehin­dert, die aus der Zeit vor Insol­venz­eröff­nung resul­tie­ren. Nach § 35 InsO erfasst das Insol­venz­ver­fah­ren auch das Ver­mö­gen, das der Schuld­ner wäh­rend des Ver­fah­rens erlangt. Gegen­stän­de, die nicht

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