Schwei­zer Ver­mö­gens­ver­wal­tung mit deut­schem Gerichts­stand

Macht ein deut­schen Anle­ger Scha­dens­er­satz­an­spruch gegen sei­nen schwei­ze­ri­schen Ver­mö­gens­ver­wal­ter gel­tend, so ist hier­für nach dem Über­ein­kom­men von Luga­no ein deut­scher Gerichts­stand begrün­det, und dies nach einem Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs auch dann, wenn die Scha­dens­er­satz­an­sprü­che nicht auf ver­trag­li­cher, son­dern auf gesetz­li­cher Grund­la­ge beru­hen: Im Sin­ne von Art. 13 Abs. 1 LugÜ kann

Lesen

Luga­no-Gerichts­stand bei ver­schie­de­nen Erfül­lungs­or­ten

Für eine Kla­ge auf Fest­stel­lung der Wirk­sam­keit eines Ver­trags mit meh­re­ren gleich­ran­gi­gen, in ver­schie­de­nen Ver­trags­staa­ten zu erfül­len­den Haupt­pflich­ten besteht grund­sätz­lich kein ein­heit­li­cher inter­na­tio­na­ler Gerichts­stand des ver­trag­li­chen Erfül­lungs­or­tes. Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 27. April 2010 – IX ZR 108/​09 [In der Außen­wirt­schafts­lu­pe fin­den Sie eine aus­führ­li­che Dar­stel­lung die­ses Urteils.]

Lesen