Mehrbedarf des Kindesunterhalts im Mangelfall

Mehr­be­darf des Kin­des­un­ter­halts im Man­gel­fall

Im Man­gel­fall ist ein Mehr­be­darf des Kin­des­un­ter­halts gegen­über dem Min­dest­be­darf sub­si­di­är und fin­det daher zunächst kei­nen Ein­gang in eine Man­gel­fall­be­rech­nung. Beim Zusam­men­tref­fen von Unter­halts­an­sprü­chen min­der­jäh­ri­ger und pri­vi­le­giert voll­jäh­ri­ger Kin­der errech­net sich auch im Man­gel­fall die Anteils­haf­tung für das pri­vi­le­giert voll­jäh­ri­ge Kind ohne Vor­weg­ab­zug des den min­der­jäh­ri­gen Kin­dern geschul­de­ten Unter­halts .

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Unterhaltspflichten und der Splittingvorteil aus der neuen Ehe

Unter­halts­pflich­ten und der Split­ting­vor­teil aus der neu­en Ehe

Der aus einer neu­en Ehe des Unter­halts­pflich­ti­gen resul­tie­ren­de Split­ting­vor­teil ist sowohl bei der Bemes­sung des Unter­halts­be­darfs min­der­jäh­ri­ger Kin­der gemäß § 1610 Abs. 1 BGB als auch bei der Beur­tei­lung der Leis­tungs­fä­hig­keit des Unter­halts­pflich­ti­gen im Sin­ne von § 1603 Abs. 2 BGB zu berück­sich­ti­gen. Dies gilt auch dann, wenn der neue Ehe­gat­te wegen

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