Min­dest­ver­sor­gung als Ruhe­ge­halt – und der Kin­der­er­zie­hungs- und ‑ergän­zungs­zu­schlag

Eine Beam­tin hat kei­nen Anspruch dar­auf, zusätz­lich zu ihrer amts­be­zo­ge­nen Min­dest­ver­sor­gung vor­über­ge­hend den Kin­der­er­zie­hungs­zu­schlag und den Kin­der­er­zie­hungs­er­gän­zungs­zu­schlag zu erhal­ten. Maß­geb­li­che Rechts­grund­la­ge hier­für ist § 61 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a i.V.m. § 58 Abs. 5 bis 8 des Nie­der­säch­si­schen Beam­ten­ver­sor­gungs­ge­set­zes (NBeamtVG). Hier­nach kann die Beam­tin als eine wegen Dienst­un­fä­hig­keit in den Ruhe­stand ver­setz­te

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Beam­ten­recht­li­che Min­dest­ver­sor­gung – und der Kin­der­er­zie­hungs­zu­schlag

Es ver­stößt weder gegen Bun­des­recht noch gegen Uni­ons­recht, dass vor­zei­tig wegen Dienst­un­fä­hig­keit in den Ruhe­stand ver­setz­ten Beam­ten über die ihnen zuste­hen­de Min­dest­ver­sor­gung (§ 14 Abs. 4 BeamtVG) hin­aus kei­ne kin­der­be­zo­ge­nen Leis­tun­gen – hier Kin­­der­er­zie­hungs- und Kin­der­er­zie­hungs­er­gän­zungs­zu­schlä­ge (§§ 50a ff. BeamtVG) – gewährt wer­den. Dies gilt auch für die Zeit vor der

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