Abwer­bung über das Privathandy

Auch wenn der Arbeit­neh­mer auf sei­nem pri­va­ten Han­dy ange­ru­fen wird, gel­ten die höchst­rich­ter­li­chen Grund­sät­ze zur Wett­be­werbs­wid­rig­keit von Abwer­be­ver­su­chen am Arbeits­platz. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt am Main in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den und gleich­zei­tig die Ent­schei­dung des Land­ge­richts Frank­furt am Main bestä­tigt. Die Par­tei­en sind jeweils bun­des­weit täti­ge Personaldienstleistungsunternehmen;

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Abspra­chen zu Abwer­be­ver­bo­ten zwi­schen Unternehmen

Grund­sätz­lich stel­len nicht nur Ein­stel­lungs­ver­bo­te, son­dern auch Ver­ein­ba­run­gen zwi­schen Unter­neh­mern, sich nicht gegen­sei­tig Arbeits­kräf­te abzu­wer­ben, gericht­lich nicht durch­setz­ba­re Sperrab­re­den im Sin­ne von § 75f HGB dar. Der­ar­ti­ge Abwer­be­ver­bo­te fal­len aller­dings nicht in den Anwen­dungs­be­reich des § 75f HGB, wenn sie nur Neben­be­stim­mun­gen der Ver­ein­ba­rung sind und einem beson­de­ren Ver­trau­ens­ver­hält­nis der Parteien

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