Schnel­ler als die Richtgeschwindigkeit

Auch bei einem schwer­wie­gen­den Ver­kehrs­ver­stoß des Unfall­geg­ners führt eine mas­si­ve Über­schrei­tung der Richt­ge­schwin­dig­keit zu einer Mit­haf­tung des zu schnell Fah­ren­den. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Koblenz in dem hier vor­lie­gen­den Fall nach Kla­ge­ab­wei­sung in ers­ter Instanz auf die Beru­fung des Klä­gers den gel­tend gemach­ten Scha­den­er­satz von 40 % des Scha­dens, ins­ge­samt 3.446,62

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Der nicht ange­leg­te Sicherheitsgurt

Mit der Fra­ge einer Haf­tungs­kür­zung wegen Mit­ver­schul­dens bei Nicht­an­le­gen des Sicher­heits­gurts hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen. Anlass hier­zu bot ein Fall aus Baden-Baden: Die Klä­ge­rin befuhr mit ihrem Pkw nachts gegen 3:10 Uhr eine Bun­des­au­to­bahn und ver­lor aus unge­klär­ten Grün­den die Kon­trol­le über ihr Fahr­zeug. Die­ses geriet ins

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