Der Ruf des Muez­zins und die Nachbarklage

Der Muez­zin­ruf stellt kei­ne recht­lich erheb­li­che Beläs­ti­gung nach dem Lan­­des-Immis­­si­on­s­­schut­z­­ge­­setz dar.Die nega­ti­ve Reli­gi­ons­frei­heit ver­mit­telt kein Recht dar­auf, von ande­ren Glau­bens­be­kun­dun­gen ver­schont zu blei­ben. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge gegen eine Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung für den Muez­zin­ruf abge­wie­sen und damit gleichzeitig

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Isla­mi­sche Dach­ver­bän­de als Religionsgemeinschaft

Die Eigen­schaft isla­mi­scher Dach­ver­bän­de als Reli­gi­ons­ge­mein­schaft bedarf wei­te­rer Auf­klä­rung. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hat daher einen nun­mehr seit 20 Jah­ren anhän­gi­gen Rechts­streit über isla­mi­schen Reli­gi­ons­un­ter­richt an öffent­li­chen Schu­len erneut an das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in Müns­ter zurück­ge­ge­ben. In dem vor­lie­gen­den Ver­fah­ren hat­ten zwei isla­mi­sche Dach­ver­bän­de in der Rechts­form des ein­ge­tra­ge­nen Ver­eins geklagt. Ihre Mitglieder

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