Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft 1000 Mk 1920

Nach­ran­gi­ge Schuld­ver­schrei­bun­gen – und die Haf­tung der Kom­ple­men­tä­rin der Emit­ten­tin

Die Inan­spruch­nah­me der Kom­ple­men­tä­rin der zwi­schen­zeit­lich liqui­dier­ten­Emit­ten­tin aus §§ 128, 161 Abs. 2 HGB schei­tert nicht an einem etwai­gen der Emit­ten­tin zugu­te­kom­men­den Rang­rück­tritt. Der Anle­ger kann als Inha­ber der Schuld­ver­schrei­bung grund­sätz­lich die Kom­ple­men­tä­rin als Kom­ple­men­tä­rin der Emit­ten­tin­nen auf Zah­lung in Anspruch neh­men. Der Kom­ple­men­tär haf­tet gemäß § 128 HGB akzes­so­risch für

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Nachrang von Entgeltansprüchen eines Gesellschafters

Nach­rang von Ent­gelt­an­sprü­chen eines Gesell­schaf­ters

Setzt ein Arbeit­neh­mer, der zugleich Gesell­schaf­ter des Unter­neh­mens sei­ner Arbeit­ge­be­rin ist, erheb­li­che Ansprü­che auf Arbeits­ent­gelt über einen län­ge­ren Zeit­raum nicht durch, stun­det er die­se For­de­run­gen. Die Stun­dung ist eine Rechts­hand­lung, die einem Gesell­schaf­ter­dar­le­hen wirt­schaft­lich ent­spricht. Die For­de­run­gen sind des­halb im Insol­venz­fall nach­ran­gig iSv. § 39 Abs. 1 Nr. 5 Alt. 2 InsO. Sie

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