Aus­län­di­sche Rest­ge­sell­schaft – und der Nach­trags­li­qui­da­tor

Eine Gesell­schaft aus­län­di­schen Rechts, die infol­ge der Löschung im Regis­ter ihres Hei­mat­staa­tes durch eine behörd­li­che Anord­nung ihre Rechts­fä­hig­keit ver­liert, besteht für ihr in Deutsch­land bele­ge­nes Ver­mö­gen als Rest­ge­sell­schaft fort. Wenn ein­zel­ne Abwick­lungs­maß­nah­men in Betracht kom­men, ist ent­spre­chend § 273 Abs. 4 Satz 1 AktG ein Nach­trags­li­qui­da­tor und nicht ent­spre­chend § 1913 BGB

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Ver­jäh­rung von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen gegen den Nach­trags­li­qui­da­tor

Der Scha­dens­er­satz­an­spruch einer Genos­sen­schaft gegen ihren Nach­trags­li­qui­da­tor wegen Ver­let­zung sei­ner Pflich­ten ver­jährt nach § 34 Abs. 6 GenG in fünf Jah­ren. Der mög­li­che Scha­dens­er­satz­an­spruch der Genos­sen­schaft (hier: der LPG) gegen den Nach­trags­li­qui­da­tor ergibt sich aus § 34 Abs. 2 Satz 1 GenG. Die­se Vor­schrift regelt die Organ­haf­tung des Vor­stan­des, der sei­ne Pflich­ten gegen­über

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