Abschiebung

Abschie­bung von Klein­kin­dern nach Nige­ria – und die Malariagefahr

In Euro­pa gebo­re­ne Kin­der im Alter von bis zu fünf Jah­ren (Klein­kin­der), die von nige­ria­ni­schen Eltern abstam­men, kön­nen natio­na­len Abschie­bungs­schutz nicht des­halb bean­spru­chen, weil sie bei einer Rück­kehr der Fami­lie nach Nige­ria wegen der Gefahr, an Mala­ria zu erkran­ken, mit hoher Wahr­schein­lich­keit einer extre­men all­ge­mei­nen Gefah­ren­la­ge aus­ge­setzt wären. Auc die

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Moskito

Abschie­bung nach Nige­ria – und die Coro­na- und Mala­ria­ge­fahr für das Kleinkind

Auch unter Berück­sich­ti­gung der Coro­­na­­vi­­rus-Pan­­de­­mie besteht nach Ansicht des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in Müns­ter wei­ter­hin kein gene­rel­les Abschie­bungs­ver­bot für Klein­kin­der wegen Mala­ria­ge­fahr. n Euro­pa gebo­re­ne Kin­der im Alter von bis zu fünf Jah­ren (Klein­kin­der), die von nige­ria­ni­schen Eltern abstam­men, kön­nen natio­na­len Abschie­bungs­schutz nicht des­halb bean­spru­chen, weil sie bei

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Kein Abschie­bungs­ver­bot bei Malariagefahr

Zur Fest­stel­lung eines Abschie­bungs­ver­bots ist eine Extrem­ge­fahr erfor­der­lich. Die­se ist bei Klein­kin­dern, die aus Euro­pa nach Nige­ria zurück­keh­ren, allein auf­grund der Mala­ria­ge­fahr nicht gege­ben. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in dem hier vor­lie­gen­den Fall ein Abschie­be­ver­bot ver­neint und damit gleich­zei­tig das anders­lau­ten­de Urteil des Verwaltungsgerichts

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Zwil­ling – Teu­fels­werk oder Glücksbringer?

Das Bun­des­amt für Migra­ti­on und Flücht­lin­ge hat den Asyl­an­trag einer Frau aus Nige­ria, die sich als Zwil­ling in der Gefahr sah, in ihrer Hei­mat im Rah­men eines Opfer­ri­tu­als getö­tet zu wer­den, als offen­sicht­lich unbe­grün­det abge­lehnt. Zu Recht, wie jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Mainz in einem Eil­ver­fah­ren befand. Die Antrag­stel­le­rin reis­te nach

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